Erzgebirgstunnel

Kunde

Deutsche Bahn Mobility Networks Logistics

Land

Deutschland

Projektdauer

von Juli 2021 - Oktober 2025

Leistungen

Planung

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  • Portal Goes
  • Evakuierungs- und Rettungspunkt

Ziele des Projekts

Vorplanungen des Erzgebirgstunnels mit dem Ziel, im nächsten Jahr Trassenführungen und bis 2024 eine Vorzugsvariante auszuarbeiten. Im Jahr 2025 soll ein deutsch-tschechischer Staatsvertrag das Projekt besiegeln.

Projektbeschreibung

Ein wichtiges Bindeglied im grenzüberschreitenden Schienenverkehr – sowohl für die Bundesrepublik Deutschland und den Frei-staat Sachsen als auch für die Tschechische Republik und die südöstlichen Nachbarstaaten – ist die Strecke Berlin–Dresden–Prag. Eine Erweiterung und Beschleunigung der bestehenden Schienenverbindung zwischen Dresden und Prag durch das Elbtal ist aus umweltrelevanten und topografischen Gesichtspunkten nicht möglich. Vor diesem Hintergrund soll die zukünftige Bewältigung des wachsenden grenzüberschreitenden Verkehrs im Schienenkorridor Berlin–Dresden–Prag als gemeinsames strategisches Ziel von Deutschland und der Tschechischen Republik verfolgt werden.

Daher soll der Neubau einer zweigleisigen, elektrifizierten Hochgeschwindigkeitsstrecke für Personen- und Güterverkehr inklusive mehrerer Tunnel- und Brückenbauwerke zwischen Heidenau und Ústí nad Labem realisiert werden.

Projektkennzahlen

  • Streckenlänge ca. 32,5 km, davon ca. 30 km im Tunnel
  • 2 eingleisige Tunnelröhren
  • Überlagerung bis zu 600 m

Projektbesonderheiten

Der Tunnel wird gemeinsam mit dem tschechischen Eisenbahninfrastruktur-Unternehmen Správa Železnic geplant. Es handelt sich um Deutschlands längsten Eisenbahntunnel.

Leistungen

Grundlagenermittlung und Vorplanung (LPh 1+2 gem. HOAI)