Arbeitsgemeinschaft KW Stanzertal
Österreich
Mai 2012 - Dezember 2014
- Angebotsphase: Risikobeurteilung aus den Fachgebieten Geologie und Geotechnik bei der Angebotserstellung zu den Bauarbeiten für das KW Stanzertal Baulos 3
- Ausführungsphase: Detailplanung des Triebwasserweges Baulos 3 sowie geologisch-geotechnische Begleitung des Vortriebs
Erzeugung elektrischer Energie
Die Wasserkraftwerk Stanzertal GmbH errichtete zwischen Flirsch und Stans, Tirol, ein Ausleitungskraftwerk mit einem 5,2 km langen Triebwasserweg und einer Engpassleistung von 13,5 MW. Der Hauptabschnitt wurde mit einer Tunnelbohrmaschine, Teilabschnitte bergmännisch aufgefahren. Aufgrund gebrächer Gebirgsverhältnisse waren mehrfach verstärkte Ausbaumaßnahmen erforderlich. Bei der Unterfahrung des Gondebachtunnels (Autobahn) wurde statt Rohrpressung ein bergmännischer Vortrieb gewählt, um geotechnische Probleme durch Findlinge zu vermeiden. Der Druck- und Entlüftungsschacht entstand in Alimak-Bauweise.
• Ausbaudurchfluss: 12,0 m³/s
• Bruttofallhöhe: 141,2 m, Nettofallhöhe bei QA: 135,2 m
• Maximale Leistung: 13,5 MW
• RAV ohne Speicherbetrieb: 52,2 GWh
• Länge TBM-Strecke: 3.781 m
Angebotsphase: Risikobeurteilung aus den Fachgebieten Geologie und Geotechnik bei der Angebotserstellung zu den Bauarbeiten für das KW Stanzertal Baulos 3 Ausführungsphase: Detailplanung des Triebwasserweges Baulos 3 sowie geologisch-geotechnische Begleitung des Vortriebs.