Neubaustrecke Dresden – Prag: Erzgebirgstunnel

Auftraggeber:

Deutsche Bahn Mobility Networks Logistics

Land:

Deutschland

Zeitrahmen:

Juli 2021 - laufend

Leistungen:

- Grundlagenermittlung und Vorplanung (LPh 1+2 gem. HOAI)

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Ziele des Projektes

Vorplanungen des Erzgebirgstunnels mit dem Ziel, Trassenführungen zu entwickeln und eine Vorzugsvariante auszuarbeiten, die in einem deutsch-tschechischen Staatsvertrag festgehalten wird.

Projektbeschreibung

Die Strecke Berlin–Dresden–Prag ist ein zentrales Bindeglied im grenzüberschreitenden Schienenverkehr und essenziell für Deutschland, den Freistaat Sachsen, die Tschechische Republik und die südöstlichen Nachbarstaaten. Eine Erweiterung und Beschleunigung der bestehenden Schienenverbindung durch das Elbtal scheitert an umwelt- und topografischen Einschränkungen. Daher haben Deutschland und Tschechien das gemeinsame Ziel, den wachsenden Verkehr auf diesem Schienenkorridor zu bewältigen. Geplant ist eine zweigleisige, elektrifizierte Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Heidenau und Ústí nad Labem mit mehreren Tunnel- und Brückenbauwerken. Kernstück ist der Erzgebirgstunnel, der gemeinsam mit dem tschechischen Eisenbahninfrastruktur-Unternehmen Správa Železnic entsteht.

Projektkennzahlen

• Erzgebirgstunnel: Deutschlands längster Eisenbahntunnel
• Streckenlänge ca. 32,5 km, inkl. ca. 30 km Tunnel
• 2 eingleisige Tunnelröhren
• Überlagerung bis zu 600 m

Leistungen

• Grundlagenermittlung und Vorplanung (LPh 1+2 gem. HOAI)