Steinbühl- und Bosslertunnel

Kunde

Arbeitsgemeinschaft Albaufstieg (ATA) Porr- Hinteregger – Östu – Swietelsky

Land

Deutschland

Zeitrahmen

2012 - 2017

Leistungen

Ausführungsplanung

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  • Erstellung der Außenschale der NÖT-Strecke
  • Ausführungsplanung für die TVM-Strecke

Projektbeschreibung

Der Bosslertunnel mit 8,8 km Länge und der Steinbühltunnel mit 4,8 km Länge sind Teil der Eisenbahn-Neubaustrecke Wendlingen – Ulm. Beide Tunnel bestehen aus zwei eingleisigen Röhren. Der Auftrag der DB Projektbau GmbH an die Arbeitsgemeinschaft Albaufstieg (ATA) sah ursprünglich die Errichtung des Bosslertunnels teilweise in kontinuierlichem Vortrieb (2 x 2,6 km) und den Rest in spritzbetonbauweise vor. Der Bauablauf war jedoch so gestaltet, dass beim zyklischen Vortrieb und durch einen Erkundungsschacht und -stollen zusätzliche geomechanische Erkenntnisse gewonnen werden konnten, deutlich bevor die TVM-Fahrt begann. Diese neuen Erkenntnisse ermöglichten es, die Machbarkeit der TVM-Fahrt durch den Kernbereich des Bosslertunnels nachzuweisen.
Der Steinbühltunnel wird zur Gänze in Spritzbetonbauweise errichtet.

Projektkennzahlen

Bosslertunnel: l = 8.806 m
Steinbühltunnel: l = 4.847 m
Jeweils zwei eingleisige Röhren mit Verbindungsbauwerken
Innendurchmesser ca. 10 m
TVM-Außendurchmesser ca. 11 m

Projektbesonderheiten

Bereichsweise eventuell druckhafte Gebirgsverhältnisse und Karstpotenzial. Planung der TVM-Fahrt-Verlängerung im Rahmen des Konzepts der Beobachtungsmethode; umfangreiches Erkundungsprogramm.

Leistungen

Die iC erstellt für die ausführende ARGE die Ausführungsplanung für die TVM-Strecke und die Außenschale der NÖT-Strecke.