Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 12 – Wasserwirtschaft
Österreich
Juni 2020 - laufend
- Hydraulische Modellierung des Stauraums mit einem 2D-Modell
- Analyse der Sohlverlandung und des Feststoffhaushalts, insbesondere durch Geschiebeeinträge
- Erstellung von Hochwasseranschlagslinien und Gefahrenzonen für verschiedene Hochwasserwahrscheinlichkeiten
Ziel des Projekts war die Erstellung eines Gefahrenzonenplans für den Stauraum Lavamünd, um das Hochwasserrisiko für die Gemeinden Lavamünd und Neuhaus zu bewerten und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten. Dies geschah in Abstimmung mit der Bundeswasserbauverwaltung und unter Berücksichtigung der Technischen Richtlinien für die Gefahrenzonenplanung (RIWA-T).
Das Bearbeitungsgebiet umfasst den 6,2 km langen Stauraum Lavamünd von der Wehranlage Lavamünd (km 413,1) bis zur Wehranlage Schwabeck (km 419,3). Die gesamte Drau ist durch eine Staukette geprägt, die von der Verbund Hydro Power AG (VHP) betrieben wird. Ein wesentlicher Projektbestandteil umfasst die Analyse der Sohlverlandung und des Feststoffhaushalts.
• Untersuchungsgebiet: Stauraum Lavamünd (6,2 km)
• Hydrologische Bemessung: HQ30, HQ100, HQ300
• Höchster berechneter Hochwasserabfluss (HQ300): 2.700 m³/s
• Hydraulische Modellierung des Stauraums mit einem 2D-Modell
• Analyse der Sohlverlandung und des Feststoffhaushalts, insbesondere durch Geschiebeeinträge
• Erstellung von Hochwasseranschlagslinien und Gefahrenzonen für verschiedene Hochwasserwahrscheinlichkeiten