Bundeswasserbauverwaltung Tirol, Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Wasserwirtschaft
Österreich
Jänner 2022 - Oktober 2022
- Hydraulische 2D-Modellierung
- Herstellung der Hochwassersicherheit für HQ100 mit 1,00 m Freibord
- Planung fischökologischer Maßnahmen
- Standsicherheitsnachweise
- Technische Berichte und Planunterlagen
- Abstimmung mit Behörden für wasser-, forst- und naturschutzrechtliche Bewilligungen
Das Projekt zielte darauf ab, das Larsenwehr an der Drau in Assling so umzubauen, dass die Fischdurchgängigkeit wiederhergestellt, die morphologische Situation verbessert und der Hochwasserschutz erhöht wird. Geplant waren der Umbau zur fischpassierbaren Rampe und die Aufweitung der Drau.
Das Wasserprojekt für das ostlettische Flussbecken und die Stadt Rezekne wurde von der Europäischen Kommission als potenzieller Bewerber für eine ISPA-Finanzierung als geeignet erachtet.
Das 1932 errichtete Larsenwehr stabilisierte die Sohle, stellte jedoch eine Wanderbarriere dar. Kernmaßnahmen: Umbau des Larsenwehrs mit einer 170 m langen, 2,5 % geneigten Sohlrampe mit Tiefenrinnen und Kurzbuhnen; Aufweitung der Drau auf 210 m Länge mit bis zu 16 m Sohlbreite, flacheren Böschungen (1:2–1:6), Strukturbuhnen und Tiefenrinnen; Verlegung des rechtsufrigen Radwegs auf 300 m; Anlage eines Biotops und eines 225 m langen Nebenarms als Rückzugsort für Fische.
• Untersuchungsgebiet: Drau Flusskilometer 643,00 - 642,10
• Gesamtlänge der Maßnahmen: ca. 900 m
• Neigung der Sohlrampe: 2,5 %
Hydraulische 2D-Modellierung, Herstellung der Hochwassersicherheit für HQ100 mit 1,00 m Freibord, Planung fischökologischer Maßnahmen, Standsicherheitsnachweise, technische Berichte und Planunterlagen sowie Abstimmung mit Behörden für wasser-, forst- und naturschutzrechtliche Bewilligungen.