Die Autobahn Sibiu–Pitești zählt zu den wichtigsten Infrastrukturvorhaben Rumäniens. Als Teil des paneuropäischen Korridors IV verbessert sie künftig die Verbindung zwischen Zentral- und Südosteuropa und stärkt die Mobilität innerhalb der Region. Die iC verantwortet die Vor- und Ausführungsplanung des zweiröhrigen Tunnels und begleitet das Projekt bis in die Bauphase.
Planung auf Basis geologischer Erkenntnisse
Der Tunnel wird nach der New Austrian Tunnelling Method (NATM) errichtet und erstreckt sich über eine Länge von 1,35 Kilometern. Die beiden Tunnelröhren verfügen jeweils über zwei Fahrspuren und einen Standstreifen. Zwei Fußgängerdurchgänge sowie ein Fahrzeugdurchgang gewährleisten die Verbindung zwischen den Röhren und erhöhen die Betriebssicherheit.
Der Untergrund als Planungsgrundlage
Grundlage der Planung war eine umfassende geologische und geotechnische Bewertung des Untergrunds. Auf dieser Basis wurden sämtliche wesentlichen Bauwerkskomponenten entwickelt, darunter die Tunnelportale, die Querverbindungen zwischen den Röhren sowie die Entwässerungseinrichtungen.
Auf dem Weg zur Fertigstellung
Die Bauarbeiten befinden sich mittlerweile auf der Zielgeraden. Rund 90 Prozent des Projekts sind bereits umgesetzt, wodurch ein wichtiger Meilenstein für den Bauabschnitt 4 erreicht wurde.
Mit dem Fortschritt auf der Baustelle wird deutlich, wie aus detaillierter Planung und technischer Expertise ein dauerhaftes Infrastrukturbauwerk entsteht. Nach seiner Fertigstellung wird der Curtea-de-Argeș-Tunnel einen wichtigen Beitrag zur Leistungsfähigkeit des rumänischen Verkehrsnetzes leisten und die Verbindung entlang des paneuropäischen Korridors IV weiter stärken.