Die neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) der Klinik Favoriten zählt zu den größten aktuellen Bauvorhaben im Wiener Gesundheitswesen. Entwickelt wurde das Projekt in enger Abstimmung mit der Klinik Favoriten und dem Wiener Gesundheitsverbund. Ziel ist es, Arbeitsabläufe zu optimieren, Wege zu verkürzen und die Patientenversorgung durch eine vernetzte Infrastruktur nachhaltig zu verbessern.
Da Wien kontinierlich wächst, steigt der Bedarf an modernen und leistungsfähigen Gesundheitseinrichtungen. Mit dem Zentralbau der Klinik Favoriten entstehen die Voraussetzungen für eine zukunftsfitte medizinische Versorgung im Süden Wiens und darüber hinaus.
Zentrale medizinische Leistungen unter einem Dach
Der Neubau wird künftig zentrale medizinische Leistungen unter einem Dach bündeln und damit das Herzstück des Standorts bilden. Gleichzeitig integriert der Zentralbau acht bestehende Pavillons und fügt sich trotz seiner beeindruckenden Dimensionen wie ein Puzzleteil in die gewachsenen Strukturen der Klinik ein.
Mit neun Ebenen prägen kürzere Wege, klare Strukturen und eine vernetzte Infrastruktur das zukünftige Versorgungskonzept maßgeblich mit.
Vielfältige medizinische Fachbereiche
Zu den zahlreichen Abteilungen, Ambulanzen und weiteren Funktionsbereichen zählen unter anderem die neu etablierte Zentrale Notaufnahme, Intensivmedizin, Nierenheilkunde, Psychosomatik und Diabetologie, Infektions- und Tropenmedizin, Kardiologie, Neurologie sowie die Lungenheilkunde.
Planung und Koordination
Die iC unterstützt das Projekt im Bereich Generalplanung und begleitet die Koordination der komplexen Planungsschnittstellen sowie die Integration der unterschiedlichen Fachbereiche. Damit trägt die iC zur abgestimmten Umsetzung der zahlreichen technischen und organisatorischen Anforderungen bei.
Projektumfang
Das Projekt umfasst rund 73.300 m² Bruttogeschossfläche mit etwa 2.500 Räumen, 400 modernen Patientenzimmern sowie 580 Tiefgaragenstellplätzen.
Der Bau erfolgt in mehreren Etappen bei laufendem Klinikbetrieb. Während der gesamten Bauzeit bleibt die medizinische Versorgung für Patient*innen uneingeschränkt aufrecht.
Der erste Bauabschnitt soll 2030 in Betrieb gehen, die Gesamtfertigstellung ist derzeit bis 2035 geplant.