Seit Beginn der Arbeiten im Februar 2026 wurde der Sitzungssaal vollständig entkernt. Die ehemalige Besuchergalerie wurde abgebrochen und neue Zugänge auf beiden Ebenen geschaffen. Im Juli 2026 wurden zudem rund 50 Glaselemente der bestehenden Fassade mit einem Gewicht von jeweils knapp 300 Kilogramm sorgfältig ausgebaut, um Platz für die nächsten Bauphasen zu schaffen.
Zukunftsfähig, barrierefrei und energieeffizient
Mit der Neugestaltung wird der Sitzungssaal auf die Anforderungen der kommenden Jahrzehnte ausgerichtet. Barrierefreie Zugänge und Sanitäranlagen, moderne Energiestandards sowie eine zeitgemäße technische Ausstattung bilden dabei wesentliche Bestandteile des Konzepts. Aktuell wird unter anderem an der neuen Fassade und der Heiz- und Kühldecke über dem Sitzungssaal gearbeitet.
Kreisrunde Sitzordnung für mehr Dialog
Ein prägendes Element der Neugestaltung ist die 180°-Drehung des Sitzungssaals mit einer neuen, kreisrunden Sitzordnung. Das Konzept schafft verbesserte Sichtachsen und soll den Dialog und die Teilhabe im parlamentarischen Alltag unterstützen. Gleichzeitig wird die Barrierefreiheit des Raumes deutlich verbessert.
Architektur trifft technische Präzision
Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement des Landes Niederösterreich umgesetzt. Die Generalplanung erfolgt durch Palme.Atelier.Architekten, das Projektmanagement liegt bei der VIVITimmo GmbH.
Begleitende Kontrolle durch die iC
Die iC consulenten sind für die begleitende Kontrolle verantwortlich. Im Fokus stehen die technische Konformität und die Qualitätssicherung während der Umsetzung. Damit begleitet die iC die Realisierung des neuen Sitzungssaals mit besonderem Augenmerk auf eine qualitätsvolle und planmäßige Umsetzung.
Mit dem Umbau entsteht ein moderner Plenarsaal, der Funktionalität, Barrierefreiheit und zeitgemäße technische Standards miteinander verbindet. Die Wiedereröffnung ist für September 2027 vorgesehen.