Der Neubau der Inneren Medizin III am Universitätsklinikum Salzburg ist das derzeit größte Bauprojekt am Campus. Auf neun Geschossen, davon zwei unterirdisch, entsteht eine hochmoderne medizinische Einrichtung, die künftig mehrere Abteilungen unter einem Dach vereint. Die Zentralisierung schafft kürzere Wege und effizientere Abläufe, insbesondere in der onkologischen Versorgung. Auf rund 5.690 m² Nutzfläche entstehen 66 Intensivbetten und eine Onkologie-Tagesklinik mit 27 Plätzen. Rund 370 Kilometer Kabel bilden die Grundlage für die vollständig digitale Infrastruktur des Klinikbetriebs.
Charakteristische Fassade
Architektonisch prägt eine markante Fassadengestaltung den Neubau. Salzburger Naturstein im Erdgeschoss geht in eine keramische Gestaltung über, die sich nach oben von dunkel zu hell verändert. Die charakteristischen Bögen der Fassade geben dem Gebäude dabei ein eigenständiges Erscheinungsbild. Die Südfassade ist bereits fertiggestellt, während die Arbeiten an den übrigen Bereichen weiter voranschreiten.
Innenausbau schreitet voran
Nach Abschluss der Rohbauarbeiten konzentrieren sich die Arbeiten derzeit auf den Innenausbau und die Fassadenarbeiten. Geschoss für Geschoss nimmt die künftige Klinik weiter Form an. Die Inbetriebnahme des höchsten Gebäudes am Campus ist für Anfang 2027 geplant.
Örtliche Bauaufsicht durch die iC
Die iC ist mit der örtlichen Bauaufsicht (ÖBA) beauftragt und begleitet die Umsetzung direkt vor Ort. Dabei steht die fachgerechte und qualitätsvolle Ausführung der Bauleistungen ebenso im Fokus wie die Koordination der Arbeiten in dieser technisch anspruchsvollen Bauphase.
Mit dem Neubau entsteht ein zentraler Baustein für die zukünftige medizinische Versorgung am Universitätsklinikum Salzburg. Die Bündelung spezialisierter Leistungen unter einem Dach soll nicht nur die internen Abläufe verbessern, sondern vor allem die Versorgung der Patient:innen nachhaltig optimieren.