Diese Frage stand im Mittelpunkt einer spannenden Diskussionsrunde auf der Urban Future 2025 in Łódź. Mit dabei: Claudiu Silvestru, Sustainability Project Manager bei iC, der seine Expertise in nachhaltiger Projektentwicklung einbrachte.
Kulturelles Erbe als Baustein der Stadt von morgen
Unter dem Motto „Cultural Heritage vs. Modernisation“ diskutierten internationale Expert:innen über den vermeintlichen Widerspruch zwischen Erhalt und Erneuerung. Claudiu Silvestru vertrat einen integrativen Ansatz. Kulturelles Erbe müsse nicht als Hindernis, sondern als Ressource in der Stadtentwicklung verstanden werden – als identitätsstiftendes Element, das Zukunft mit Geschichte verbindet.
Impulse für nachhaltige Stadtplanung
Die Session war Teil des Konferenzschwerpunkts „Building Renovation“ und richtete sich an Architekt:innen, Stadtplaner:innen und politische Entscheidungsträger:innen. Ziel war es, Lösungen aufzuzeigen, wie Städte trotz wachsender Anforderungen an Klimaschutz, Mobilität und Digitalisierung lebenswerte Räume bleiben können – ohne ihre kulturelle DNA zu verlieren.
Urban Future: Plattform für zukunftsfähige Städte
Die Urban Future gilt als eine der wichtigsten Konferenzen für nachhaltige Stadtentwicklung in Europa. Über 2.000 Teilnehmende aus mehr als 30 Ländern kamen in Łódź zusammen, um sich über Best Practices und Innovationen für resiliente, gerechte und menschenzentrierte Städte auszutauschen.
Geschichte gestalten – nicht bewahren
Die zentrale Botschaft der Session: Stadtentwicklung muss Geschichte nicht verdrängen, um zukunftsfähig zu sein. Im Gegenteil – der bewusste Umgang mit dem kulturellen Erbe ist Schlüssel für authentische, lebenswerte und nachhaltige Städte. Mit diesem Mindset gestaltet iC aktiv an einer gebauten Zukunft, die Vergangenheit als Stärke begreift.