Semmering-Basistunnel

Kunde

ÖBB-Infrastruktur AG

Land

Österreich

Projektdauer

2006 - 2024

Leistungen

Trassenauswahl, Einreichplanung, Ausschreibungsplanung, Ausführungsplanung, geotechnische Planung und Betreuung, statisch-konstruktive Bearbeitung, Baumanagement

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  • Planung Tunnelbau
  • Geotechnische Planung und Betreuung

Ziele des Projekts

Ausbau der Hochleistungsstrecke innerhalb des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN)

Projektbeschreibung

Der Semmering-Basistunnel neu ist eines der wichtigsten Infrastruktur-Großprojekte im Herzen Europas. Der zweiröhrige Eisenbahntunnel wird die bestehende Bergstrecke von Gloggnitz bis Mürzzuschlag zukünftig entlasten. Im Gegensatz zur Bergstrecke wird der Tunnel dank seiner geringen Neigung selbst für schwere Güterzüge uneingeschränkt befahrbar sein.

Projektkennzahlen

Zweiröhrig eingleisiges Tunnelsystem, Querschlagabstand max. 500 m
Tunnelgesamtlänge ca. 27,3 km je Röhre
Maximale Überlagerung 870 m
Sonstige Bauwerke:
- Nothaltestelle etwa in Tunnelmitte
- 2 Schächte für den Baubetrieb und die Betriebslüftung (jeweils über 400 m tief, Ø ca. 12 m und ca. 10 m)
- Temporäre Zugangsstollen Göstritz (ca. 1.040 m)
- 2 temporäre Schächte Göstritz (jeweils ca. 250 m tief, Ø ca. 7 m und ca. 9 m)
- 2 temporäre Schächte Sommerau (jeweils ca. 100 m tief, Ø ca. 8 m und ca. 14 m)

 

Projektbesonderheiten

Große Herausforderungen an den Tunnelbau stellten die stark wasserführenden und mit hohen Wasserdrücken vorliegenden Abschnitte der Karbonatgesteinsbereiche des Otterstockes und des Graßberges dar (300 l/s, 300 m Wassersäule) sowie die stark druckhaften Abschnitte in Störungszonen, z. B. im Graßberg-Schlaglstörungssystem.

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